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Veranstaltungen06.01.2020
UFB-Frauenliste ist nominiert

Aufstellungsversammlung gibt einstimmiges Votum für 28 Kandidatinnen

Lam.Bürgermeisterbewerberin Emmi Kollross freute sich, dass zur UFB-Listenaufstellung am Montagabend im Hotel „Sonnbichl“ fast alle Kandidatinnen präsent waren. „Es war etwas schwierig, junge Leute zu begeistern“, schilderte Kollross ihre Bemühungen. Deshalb sei sie froh, dass man etliche junge Bewerberinnen zu den übrigen Altersschichten gewinnen konnte. Die Rednerin bedankte sich für die Bereitschaft, eine Oppositionspartei zu unterstützen.

„Wir haben eine gute Mischung aus allen Ortsteilen und Berufen“, so die UFB-Listenführerin. Für die Abwicklung der Formalien stand der ehemalige Lohberger  Kämmerer Franz Seidl zur Seite. Kollross zollte auch jenen Frauen Anerkennung, die auf Kreistagslisten antreten. Die UFB sei seit vielen Jahren beim Christkindlmarkt vertreten, organisiere den Kinderfasching, die Seniorenweihnachtsfeier sowie Ausflugsfahrten. Die UFB-Vorsitzende erinnerte auch an die Podiumsdiskussion mit den Landtagsdirektkandidaten. „Das war ein Novum im gesamten Landkreis“, ist Kollross überzeugt. Die UFB erntete dafür  Lob und  Anerkennung. Die Unabhängige Frauenbewegung existiere seit 1995, als  einige Frauen die Gruppierung ins Leben riefen. Seither sei man immer mit drei oder vier, seit 2014 sogar mit fünf  Markträtinnen im Gremium.  „Am Bürgermeisterposten sind wir  knapp vorbeigeschrammt“, drückte  Kollross ihr Bedauern aus.  „Wir  haben das Ohr nah am Bürger“, fand die Rednerin, die als zweite Kreisvorsitzende der Freien Wähler in viele Ortschaften kommt. Oft erzeuge sie Staunen, weil die UFB über cirka 115 Mitglieder - fast lauter Frauen - verfüge. Das sei in Bayern ziemlich einzigartig. „Wenn wir nicht da wären, gäbe es vieles nicht. Wir wollen für unsere Bürger und für Lam etwas erreichen“, untermauerte die Rednerin. Die fünf Markträtinnen der UFB gehen am 13. Januar in Klausur und werden das Wahlprogramm durchsprechen. „Wir werden diese Wahlwerbung am 16. Februar im Dimpflstadl vorstellen“, kündigte Kollross  an. Dass sie 2014  als  2. bzw. 3. Bürgermeisterin durchgefallen war, fand sie nicht richtig. Sie appellierte für konstruktive Zusammenarbeit im Marktrat ohne Querelen. Die UFB-Vorsitzende  möchte von allen Bürgern, egal ob jung oder älter, Vorschläge sammeln, und für die Heimatgemeinde umsetzen. Ein guter Ansatz war in ihren Augen  der Stammtisch für junge Leute. Auch ein Jugendrat würde sie als zweckmäßig erachten, um junge Leute für die Politik zu interessieren.

Versammlungsleiterin wurde Marietta Hutter, die über die vorbereitete Liste informierte. Die Kandidatinnen stellten sich einzeln vor. Die Reihenfolge wurde akzeptiert und die Liste von den 42 Wahlberechtigten einstimmig angenommen. Markträtin Petra Pritzl  bedankte sich bei allen Bewerberinnen für ihr bewiesenes Rückgrat beim Entschluss für eine Kandidatur. Die Ersatzbewerberinnen rücken bei Bedarf von unten nach oben nach. Ein kurzes Statement gab Eva Obermeier ab,  die seit 1996 „Motor“ der UFB und seit 24 Jahren im Marktrat ist. Die letzten sechs Jahre war sie obendrein  Kreisrätin. Das war nach ihren Worten das Tüpfelchen am I und hat ihr viel Spaß gemacht, genauso wie die 24 Jahre als Markträtin. „Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören und den  Jüngeren Platz machen“, so Obermeier. Sie könne die UFB relativ gut übergeben und freute sich ebenso,  dass sich so viele junge Frauen in die Zügel legen. Sie sei  felsenfest davon überzeugt, dass es im Sinne der UFB in Zukunft weitergehe. „Ich  wünsche der Liste viel Erfolg“, unterstrich Obermeier. Wichtig sei, dass die Kandidatinnen mit Herzblut dahinter stehen. Eva Obermeier bleibe nach ihren Worten weiterhin in der UFB-Vorstandschaft vertreten. „Es ist gut, dass wir so viele Frontfrauen und eine hervorragende Bürgermeisterkandidatin haben“, schloss die UFB-Fraktionssprecherin. (kli)

Die UFB-Frauenliste:

1. Emmi Kollross, 2. Stephanie Obermeier-Frisch, 3. Marietta Hutter, 4. Marianne Winter, 5. Sylvia Miethaner, 6. Christina Frisch, 7. Uschi Paulus, 8. Brigitte Lenk-Gmeinwieser, 9. Marianne Neumeier, 10. Eva Hamberger, 11. Eva Aschenbrenner, 12. Waltraud Franz, 13. Evi Kuhndörfer-Strohmeier, 14. Theresa Mühlbauer, 15. Monika Scholz, 16. Anna Baumann, 17. Bettina Menacher, 18. Gerlinde Klingseisen, 19. Christiane Maurer, 20. Edith Berlinger, 21. Sieglinde Müller, 22. Rita Lemberger, 23. Martina Fischer, 24. Andrea Lohberger, 25. Ingrid Schwarz, 26. Lucia Pfeffer, 27. Monika Neumaier, 28. Petra Pritzl. Ersatzbewerberinnen: Rita Flottmann, Monika Franta, Sabine Dischler. (kli)


Redakteur: Marietta Hutter
Veröffentlicht am: 06.01.2020

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